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Loslassen - warum ist das so schwer?

Loslassen können...von Menschen die uns nicht gut tun, von Lebenssituationen in denen wir uns unwohl fühlen...egal ob im Job oder privat... Wir tun uns alle schwer mit dem loslassen. Manchmal halten wir uns sogar an Dingen fest die uns bewusst schaden, immer noch in der Hoffnung das sich was ändern könnte und wie das Bild es so schön ausdrückt, unsere Verletzbarkeit wird größer wie auch die Verletzungen.

 

Wer kennt das nicht, man weiß ganz genau das es jemanden gibt der einen nur schadet, ein  Job der keine Freude macht ja sogar einen Tag für Tag belastet. Und kaum etwas fällt uns so schwer, als von diesen Situationen Abschied zu nehmen. Selbst in dem vollen Bewußtsein und des Wissens, dass Loslassen alternativlos ist wenn es uns wieder besser gehen soll.

 

Hier ist die Krux, hier ist der Knoten. Unser Verstand weiß das alles. Wenn uns eine Freundin oder Freund das Herz ausschüttet und z.B. erzählt wie der Partner oder Partnerin einen schadet und je länger die Beziehung dauert umso mehr steigt die psychische Belastung, ja dann sind wir durchaus in der Lage diesem Freund oder der Freundin einen simplen aber nachvollziehbaren Ratschlag zu geben. "Trenn Dich endlich, mach Schluß...es wird Dir nicht schlechter danach gehen aber auf jeden Fall besser!"

 

So einfach!? Warum können wir denn selbst nicht danach handeln und Entscheidungen treffen? Der Verstand ist doch klar und gibt einen eindeutigen Tipp....

 

Weil das Gefühl einfach ein Strich durch die Rechnung macht.

Geliebtes Elend...ich weiß was ich habe...vielleicht wird es doch besser...ich habe ihn/sie mal ganz doll geliebt...hier kenne ich mich aus, aber was kommt dann?...ach vielleicht ändert sich die Situation...die liebgewonnenen Rituale aufgeben?...es gab auch schöne Zeiten...ich habe nichts anderes verdient...anderen geht es schlechter...und und und.

 

Wer kennt diese "interne Kommunikation" mit seinen Gefühlen nicht? Hier ist ein wahrer Knoten zwischen dem Verstand und dem Gefühl. Eine Unterbrechung.

 

Wir sind oftmals so geeicht, dass wir entweder auf unseren Verstand hören oder auf unser Gefühl (Bauch).

 

Also müssen wir alles daran setzen und versuchen, dass vor Entscheidungen der Knoten zwischen Verstand und Gefühl gelöst wird und beide in eine Kommunikation kommen. Das eine ist nicht der Feind des anderen. Es darf nicht das Gefühl entstehen das einer von beiden gewinnen muss. Wenn wir es schaffen, das beide wieder miteinander "reden" ist man auch in der Lage abwägen zu können. Zu schauen was ich gewinne, was ich verliere wenn ich loslasse oder weiter festhalte.

 

Lernen mit sich selbst achtsamer umzugehen und nicht intern zu kämpfen, sondern sich auszutauschen.



Lasst los...was riskiert man denn? Schlimmer wird es nicht, wir können nur gewinnen

 

Herzlichst

Euer

Frank Oleschko

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Kommentare: 1
  • #1

    Jutta (Donnerstag, 21 September 2017 17:25)

    Wie wahr und doch so schwer!

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